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Das glaubt anscheinend jeder Entscheidungsträger in der Fernsehbranche: Wer TV glotzt, ist bestenfalls so schlau wie Beavis Und Butthead.
Führt oft zu einer Einmischung Von Oben.
Besonders häufig bei Sendungen, die für Kinder gedacht sind. (Hieß es nicht einmal: "Kinder wollen kein kindisches Programm, sondern ein Programm für Kinder"?) Diese Sendungen sind dann sehr didaktisch oder richtiggehend herablassend.
(Selbsternannte) Medienwächter tragen ihren Teil dazu bei.
Natürlich sind so einige Zuschauer wirklich Deppen, aber das Problem ist, dass die Fernsehchefs alle in diese Kategorie stecken.
Ach ja, und demnach sind Zuschauer nicht nur Deppen, sondern auch intolerant gegen alles, was sie nicht kennen, ungebildet, und haben die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfischs.
OK, das war jetzt vielleicht übertrieben, aber zumindest dürfte es stimmen, dass die Senderbosse diese Vorgehensweise (das Fernsehen verdummen) für erfolgversprechender halten als jede andere.
Um das Ganze noch mehr zu komplizieren: Zumindest amerikanische Fernsehserien sind eher besser geworden und verlangen dem Zuschauer mehr ab - weil dieser sonst gelangweilt ab-/umschalten würde. Und weil man dank Videorecorder und Diskussionen im Internet Serien viel gründlicher auf Fehler untersuchen kann, als das früher möglich gewesen wäre. (Siehe dazu auch Stephen Johnsons Buch Everything Bad Is Good For You.)
Beispiele:
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