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De / Paranoia-Treibstoff

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Dinge, die eigentlich harmlos sind, aber für den Zuschauer jedes Gefühl von Sicherheit zerstören. Wie kann jemand denn auch in aller Seelenruhe schlafen gehen, wenn er gerade gesehen hat, dass seine Spielsachen nur darauf lauern, im Dunkeln zum Leben zu erwachen und endlich Rache für all die Jahre der Unterdrückung zu nehmen? Auf wessen Schutz kann man noch vertrauen, wenn auf diesem fröhlichen Kinderkanal gerade ein Kind blutig von seiner besessenen Mutter niedergemetzelt wurde, während diese dabei ein süßes Schlaflied sang?

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Vermutlich der Hauptgrund weshalb Monster Clown und besonders Bad Santa eigene Tropen haben. Er kann dich sehen, wenn du schläfst...

Per Definition braucht Paranoia ein gewisses Maß an Misstrauen und Verdachtsmomenten. Ein Monster, das am helllichten Tage hinter einem herjagt, ist vermutlich kein Paranoia-Treibstoff, sondern eher der formwandelnde Mörder, der sich vielleicht unter deinen Freunden oder Familienmitgliedern befindet — das wäre aus seiner Sicht zumindest eine gute Wahl, gaaanz nah an seinem Opfer dran.
Eine gute Faustregel zum Erkennen von Paranoia-Treibstoff ist folgender Satz: Wenn eine Sendung oder Werbung dich dazu bringt, die Leute oder Objekte um dich herum nochmal anzugucken (lieber zwei mal. Oder drei mal? Vier mal ist vielleicht am sichersten...), dann hast du gerade Paranoia-Treibstoff gefunden.

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Hat großes Potenzial zum Alptraum-Treibstoff. Through the Eyes of Madness wird in der Regel mit diesem Treibstoff befüllt, da es Teil der Natur dieser Geschichte ist, dass man sich nie sicher sein kann, was man glauben soll. Diese Trope ist außerdem der Grund für Nothing Is Scarier. Sicher, vielleich war das gerade nur die Nachbarskatze, aber kannst du dir da auch hundertprozentig sicher sein?

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Beispiele:

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