De: Latex Raumanzug

Echte Raumanzüge sind klobig und schwerfällig.
Sie halten Temperatur und Außendruck konstant, bieten Schutz vor Strahlung und Weltraumschrott, halten das ungefilterte Sonnenlicht ab und regulieren Körperwärme, Luftfeuchtigkeit und sogar Kot und Urin. Space Activity Suit und MIT Biosuit nähern sich dieser Trope zwar an, doch wurden diese Konzepte noch nicht aktiv eingesetzt, getestet oder sonst irgendwie praktisch ausprobiert.

In der Fiktion jedoch sind die Regeln ganz andere, denn Design in künstlerischen Medien stört sich nur selten an wissenschaftlichen Fakten.

Futuristische Uniformen, Powered Armor und Anti-g-Anzüge dieser Sorte sind meist multifunktional, schnell anlegbar und natürlich figurbetont. Auch die Helme sind nicht mehr schwarz und schützen vor (Sonnen-)einstrahlung, sondern meistens durchsichtige Blasen oder Motorradhelme, die sich mit dem Kopf drehen — im Gegensatz zum plumperen Original.

Nicht nur die Idee von hautengen Latex Raumanzügen, sondern auch die abnormal hohe Rate weiblicher Astronauten weist unmissverständlich auf den Fanservice und den Fetisch-Treibstoff, der sich dahinter versteckt, hin. Auf diese Weise kann man ohne das Zeigen von nackter Haut pseudo-Stripperiffic sein und die Haufigste Superkraft einsetzen.
Die Anime-Version kann sogar den Bauchnabel durch den Anzug hindurch andeuten.

Zwar ist der Latex Raumanzug wie viele Fanservice-Bestandteile häufig in der Grundausstattung des Charakterdesigns von Manga und Anime zu finden, jedoch handelt es sich hierbei nicht exklusiv um eine Anime Trope.

Vergleiche:

Beispiele: