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De: Gottes Wort
Fans haben öfters... Meinungsverschiedenheiten bezüglich Filmen / Serien / Comics / Büchern, die sie gesehen / gelesen haben. Manchmal geben die Schöpfer des Werks (Autor, Regisseur, oder auch Produzent) eine Erklärung ab. Gottes Wort zählt dann als Wahrheit, und kann nicht mehr angezweifelt werden. Manchmal widerspricht Gottes Wort sogar z.B. einer bereits gesendeten Folge im Fernsehen; der Widerspruch wird dann damit erklärt, dass jemand, z.B. der Regisseur oder ein Hilfs-Schreiberling der Folge, einen Fehler gemacht hat.

Nicht ohne Grund werden Nachschlagwerke für Autoren und Fans, in denen der gesamte Hintergrund eines Werkes beschrieben wird, "Serien Bibel" genannt. Wenn ein Werk sehr viele Details hat, die man leicht vergessen kann, ist so ein Buch auch notwendig.

Manche Leute zweifeln aber auch Gottes Wort an, weil sie nur das als Kanon ansehen, was wirklich in den Werken zu sehen ist, und meinen, wenn die Urheber das anders sehen, sollten sie es von Anfang an in ihr Werk einbauen. Nicht, dass die Autoren das ernstnehmen würden.

Und wieder andere Leute mögen es, wenn nicht alles zu 100% geklärt ist, und können daher auf Gottes Wort verzichten. Oder meinen sogar, dass ein Autor kein Mitspracherecht hat, wenn es darum geht, was die Fans in seinen Werken sehen.

Und nein, "Gottes Wort" soll nicht bedeuten, dass irgendein Autor tatsächlich als Gott angesehen werden soll.

Siehe auch:

Beispiele:

  • Die Autoren der Simpsons haben auf DVD-Kommentaren viele aufgeworfene Fragen beantwortet, z.B. dass die Episode mit Frank Grimes zeigen sollte, dass ein normaler Mensch in Springfield nicht überleben könnte.

  • Vieles zum Thema Der Herr Der Ringe ist nur aus JRR Tolkiens Notizen aus seinem Nachlass bekannt.
  • JK Rowling hat in Interviews viele Fragen beantwortet, speziell zu dem Thema, was die Charaktere nach Hogwarts tun werden. Die wichtigsten Antworten: Ginny wird Profi-Quidditch-Spielerin; Harry und Ron werden Auroren; Luna heiratet einen Mann, der in den Büchern nie erwähnt wurde; Dolores Umbridge wurde nicht getötet, aber muss ins Gefängnis; wer Lupin und Tonks getötet hat - Antonin Dolohov bzw. Bellatrix Lestrange; Ginnys vollen Namen, Ginevra; und natürlich, dass Dumbledore schwul war.

  • Rich Burlew, Autor und Zeichner von The Order of the Stick, hat erklärt, dass Belkar definitv Chaotisch Böse ist. Auch wenn viele Fans das nicht sehen wollten.

  • Ridley Scott hat festgestellt, dass Deckard aus Blade Runner selber ein Replikant ist.

  • Viele Fragen, die in der Buffy-Serie nicht beantwortet wurden, hat Joss Whedon stattdessen in Interviews beantwortet. Manche Fans sehen diese Interviews als Kanon an, andere finden dieses Verhalten nervig.

  • Hideaki Anno, Schöpfer von Neon Genesis Evangelion gibt selten Kommentare ab, hat aber z.B. erklärt, dass Kaji nicht von Misato erschossen wurde, sondern von einem unbenannten Sicherheitsmann.
  • Die Autorin von Sailor Moon hat bestätigt, dass Sailor Uranus und Neptun wirklich ein Lesbenpaar sind.

  • The Legend of Zelda leidet unter der Tatsache, dass Shigeru Miyamoto, der Erfinder der Serie, sich nur ums Gameplay kümmert, nicht aber um die Story, und deswegen mindestens einmal Statements abgegeben hat, die dem Kanon wiedersprechen. Deswegen wird eher das Wort von Eiji Aonuma, der sich um den Großteil der storytechnischen Details kümmert, als Kanon gewertet. Er war es auch, der die berühmte "gesplitterte Timeline nach Ocarina of time"-Theorie bestätigte.

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